CryCo News September 17

27.09.2017 Manipulation war schon immer ein großes Problem der Online-Casinos. Millionen werden Jahr für Jahr investiert, um Korruption und Fälschung in den Griff zu bekommen. Den britischen Spiele-Entwickler Jez San kennen die Älteren unter uns noch als Erfinder von Spielen wie „Starglider“ für den Atari ST oder den Commodore Amiga. Heute setzt San auf die Blockchain-Technologie, um Online-Casinos sicherer zu machen. Mithilfe der von ihm entwickelten Software soll Manipulation zukünftig Geschichte sein. Für die Casino-Industrie wäre diese Technologie ideal, da auf diese Art und Weise zugleich der Datenschutz der Kunden und die sicheren Spielabläufe gewährleistet werden könnten.
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26.09.2017 Überraschende Wende im Coindash-Hack. Wir erinnern uns: Im Juli wurde der ICO des israelischen Startups Coindash gehackt und mehr als 40.000 Ether erbeutet. Die Methode war dabei so simpel wie genial – der Hacker hatte einfach die Wallet-Adresse auf der Website des Startups gegen die eigene getauscht. Nun plagte den Täter offensichtlich das schlechte Gewissen. Er zahlte 10.000 der gestohlenen Ether an Coindash zurück…
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26.09.2017 Bitcoin hatte es nicht leicht in letzter Zeit. Die Chinesen schließen die Börsen, Bank-Bosse und Investoren wettern gegen die Kryptowährung, der Kurs sackt durch. Doch nun macht ein heißes Gerücht die Runde, das nicht nur Bitcoin-Enthusiasten frohlocken lässt: Amazon akzeptiert Bitcoin als Zahlungsmittel. Und auch wenn es aktuell sicherlich nicht mehr als ein Gerücht ist – der amerikanische Online-Händler hat in der Vergangenheit schon mehrfach bewiesen, dass er experimentierfreudig in Bezug auf neue Technologien ist. Es bleibt zu hoffen, dass das Gerücht und damit der Durchbruch von Bitcoin irgendwann einmal Wirklichkeit wird.
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25.09.2017 Die meisten von uns wurden bei der gestrigen Bundestagswahl auf herkömmlich analogem Wege vom Wahlhelfer erfasst. Nämlich per alphabetischer Liste und einem entsprechenden Häkchen hinter dem Namen. Vorsichtig formuliert sicherlich nicht mehr unbedingt zeitgemäß. Genau wie der Ausgang der Wahl. Aber das nur am Rande.
Von Wahl zu Wahl gibt es eine immer stärkere Zunahme der Briefwähler. Das stellt einen Risikofaktor dar, da man schlussendlich nicht weiß, wer das Kreutzchen auf dem Stimmzettel tatsächlich gemacht hat. Eine Wahl, ganz gleich in welchem Umfeld, ob im Kleingarten oder dem Bundestag, ist ein typischer Anwendungsfall, bei der zukünftig die Blockchain unterstützen könnte. Denn ihr dezentrales Konzept macht sie zu 100% fälschungssicher.
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22.09.2017 AirBnB kennt inzwischen jeder. Über die 2008 im kalifornischen Silicon Valley gegründete Plattform kann man sich überall auf der Welt ein Zimmer mieten. Nicht in einem Hotel, sondern in einer Privatwohnung. 4 Millionen Übernachtungsmöglichkeiten sollen derzeit in über 190 Ländern angeboten werden.
Mit CryptoCribs ist nun das Pendant auf Crypto-Basis erschienen. Genau wie beim bekannten Vorbild lassen sich attraktive Wohnungen auf der ganzen Welt anmieten. Bezahlt wird jedoch in Bitcoin oder Ether. Derzeit ist das Angebot noch überschaubar, bietet aber tolle Wohnungen in New York oder London. Für Krypto-Fans ein echter Geheimtipp.
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21.09.2017 Über 1.200 Startups arbeiten derzeit an der richtungsweisenden Technologie der Blockchain und entwicklen fieberhaft neue Geschäftsmodelle. Dabei steht längst nicht mehr nur das Finanzwesen im Fokus der Kreativen. Die Blockchain hält vielmehr Einzug in nahezu alle Lebensbereiche. Das Geld sprudelt über ICOs, wie Crowdfunding auf Blockchain-Basis genannt wird. Allein in 2017 wurden bereits knapp 2 Milliarden US-Dollar in verschiedenste Projekte investiert.
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20.09.2017 Die extreme Kursteigerung von Bitcoin ist vorerst beendet. Dennoch konnten weder die Regulierungen Chinas noch der Chef der größten US-Bank JP Morgan, Jamie Dimon, der Bitcoin mit Betrug gleichsetze (bevor JP Morgan kurz darauf selbst für Kunden in Bitcoin investierte), die Kryptowährung letztlich stoppen. Zwar fiel der Kurs von Bitcoin binnen zwei Wochen um fast 40 Prozent, der Wert konnte sich seit Jahresbeginn aber trotzdem verdreifachen. Bitcoin scheint aktuell einfach nicht mehr zu stoppen.
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19.09.2017 Die Euphorie über die Blockchain wächst. Mehr und mehr Banken setzen sich intensiv mit dem Thema auseinander. Die Investitionen in Blockchain-Start-ups wachsen bereits deutlich im Vergleich zum Vorjahr. Die revolutionäre Technologie besitzt ein gewaltiges Potenzial, um die Finanzbranche und Kapitalmärkte grundlegend zu verändern. Nun kommt der Stein so richtig ins Rollen. In ihrem aktuellen Monatsbericht hat sich die Deutsche Bundesbank mit Vor- und Nachteilen der Blockchain-Technologie auseinandergesetzt. Darin attestiert sie der Distributed-Ledger-Technologie u.a. ein hohes Potential und Vorteile, wenn es um währungsraumübergreifende Zahlungen geht. Sicherlich ein weiterer großer Schritt für die Verbreitung der Blockchain-Technologie.
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19.09.2017 Maltas Regierung hat angekündigt, eine Blockchain-Taskforce einzusetzen, die einen klaren Fahrplan zur Umsetzung ihrer nationalen Blockchain-Strategie erarbeiten soll. Neben der Nutzung der Möglichkeiten, die die Blockchain-Technologie für mehr Effizienz bei Prozessen und Dienstleistungen des öffentlichen Sektors bietet, arbeitet die Regierung mit großem Ehrgeiz daran, ein Ökosystem für diejenigen zu bieten, die bereit sind, in die Blockchain-Technologie zu investieren. Malta versucht dabei, vom Krypto-Hype zu profitieren. Vorbild ist der kleine Kanton Zug in der Schweiz, genannt „Kryptovalley“, wo inzwischen über zwanzig Start-ups angesiedelt sind. Zug akzeptiert Bitcoin als Zahlungsmittel und ist unter anderem der Sitz der Ethereum Foundation, die die weitverbreitete Blockchain-Plattform Ethereum entwickelt.
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18.09.2017 Peinlich, peinlich. Nachdem Jamie Dimon, Chef der amerikanischen Großbank JPMorgan, jüngst mit seiner Wutrede auf einer Investoren-Konferenz in New York die Bitcoin-Welt verunsichert hatte, gerät er nun selbst in Verruf. Die Handelsdaten der schwedischen Nordnet Bank belegen, dass JP Morgan Securities und Morgan Stanley am Freitag Bitcoin-Papiere im Wert von rund 3 Millionen Euro gekauft hatten. Man nutzte offensichtlich die Gelegenheit des starken Kurseinbruchs, für den neben der Schließung der chinesischen Börsen möglicherweise auch die vernichtenden Worte des JPMorgan-Chefs selbst verantwortlich sein könnten. Selbst wenn JPMorgan für seine Kunden und nicht für sich selbst in Bitcoin investiert hat, steht dies im Widerspruch zu den Worten von Dimon, Bitcoin sei „Betrug“ und eine Investition in die Kryptowährung sei „dumm“.
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17.09.2017 Mal was anderes. Um euch und mich auf dem neuesten Stand zu halten, lese ich jeden Tag viele Pressemitteilungen, Foreneinträge und andere Kommunikations-Tools. Ich bin mir sicher, viele von euch machen es ebenso. Ihr werdet festgestellt haben, dass die Anzahl der Pressemitteilungen zum Thema Bitcoin oder Blockchain nahezu täglich steigt. Und das ist verdammt gut so. Denn es ist ein Indiz dafür, dass sich immer mehr Menschen für unser Thema interessieren. Der Kurs steigt. Meldungen über Schließungen von Bitcoin-Börsen in China oder amerikanischen Großbanken, die Bitcoin als Währung naturgemäß verteufeln, führen zu Verunsicherung und Notverkäufen. Es herrscht ein Angebotsüberschuss. Der Kurs fällt. Zudem ist der Bitcoin in der realen Welt als Zahlungsmittel noch nicht etabliert. Vielmehr wird er derzeit primär als Spekulationsobjekt gehandelt. Hier kommt ein weiter Grund für die starken Kursausprägungen zum Tragen: die vorab gesetzte Verkaufshürde. „Wenn der Bitcoin bei 4.000 Euro steht, verkaufe ich.“ Auch dies ein Grund, warum es nach jeder Tausendermarke wieder zu einem Kurseinbruch kommt. Es herrscht ein Angebotsüberschuss, der Kurs fällt. Siehe oben. Es ist daher wichtig, den vermeintlich so volatilen Kurs von Bitcoin in einer längeren Periode zu betrachten. Nicht der Blick auf die Tagesauswertung ist entscheidend. Die längeren Perioden sind es, bei denen Bitcoin klar als Sieger hervorgeht. Bei all den Aufs und Abs darf man eines nicht vergessen: Zu Beginn des Jahres stand der Bitcoin bei gerade 1.000 Dollar.

15.09.2017 China macht Ernst. Nach dem erst vor Kurzem verhängten Verbot von ICOs im Reich der Mitte sollen nun auch die ersten Krypto-Börsen offiziell dazu aufgefordert worden sein, den Handel mit Bitcoin einzustellen. Peking befürchtet, durch die Anonymität des Netzwerks die Kontrolle über den internationalen Handel zu verlieren. BTC China, der zweitgrößte Marktplatz des Landes, scheint sich der Aufforderung zu fügen und will zum 30.09. komplett aus dem Handel aussteigen. Eine geradezu absurde Entwicklung, da ansonsten mehr und mehr Länder Bitcoin anerkennen. Erst im April hatte sich Nachbar Japan dazu entschlossen, Bitcoin als legales Zahlungsmittel zu kategorisieren.
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14.09.2017 Bitcoin kann nicht funktionieren und wer mit Bitcoins handelt, ist dumm. Diese Meinung vertrat Jamie Dimon, seines Zeichens kein Geringerer als der Chef der amerikanischen Großbank JPMorgan, jüngst auf einer Investoren-Konferenz in New York. Der Zeitpunkt konnte nicht klüger gewählt sein – der Markt ist aufgrund der Verbotsgerüchte aus China gerade eh schon verunsichert. Zugegeben, man muss in Bezug auf die Kryptowährung Bitcoin nicht immer einer Meinung sein. Man darf in diesem Zusammenhang aber nicht vergessen, dass Bitcoin einst erfunden wurde, um Banken zur Abwicklung von Transaktionen überflüssig zu machen. Klar, dass Dimon seine Meinung daher schon von Berufs wegen vertreten muss.
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14.09.2017 Trotz zahlreicher Strafmaßnahmen führt Nordkorea immer wieder Tests von Atomwaffen und Langstreckenraketen durch. Sowohl die USA als auch die EU haben inzwischen zusätzliche Sanktionen beschlossen. Nordkoreas irren Diktator Kim Jong Un scheint all das nicht wirklich zu interessieren. Sein einziges Problem: Er braucht Geld. Traurigerweise wird hier Bitcoin zur vermeintlich idealen Lösung. Denn die Kryptowährung ist anonym und wird von staatlichen Stellen nicht kontrolliert. Den inzwischen hohen Preis kann das Regime aber nicht zahlen. Also schickt Kim Jong Un kurzerhand die berüchtigte Hacker-Truppe FireEye in den Krieg, die inzwischen bereits mehrfach Krypto-Börsen in Südkorea angegriffen haben sollen. FireEye war zuvor durch den Hack von Südkoreas Atomindustrie und durch den WannaCry-Raubzug zu trauriger Berühmtheit gelangt.
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13.09.2017 Nachdem man in den Parteiprogrammen noch vergeblich nach Buzzwords wie Blockchain, Kryptowährung oder Internet of Things sucht, scheint die Begrifflichkeit zumindest bei einem Politiker bereits angekommen zu sein. CDU-Mann Jens Spahn, seines Zeichens „FinTech-Beauftragter“ der Bundesregierung setzt sich intensiv mit dem Thema auseinander und hält die Blockchain-Technik für „ziemlich revolutionär“. Außerdem werde die Technik „massiv die Welt verändern“.
Dass sich die Politik inzwischen mit dem Thema beschäftigen muss ist ein klares Indiz, dass Bitcoin und die Blockchain langsam aber sicher im Mainstream ankommen. Ein großer Schritt für die Akzeptanz der Kryptowährung. Weiter so!
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13.09.2017 OpenBazaar ist eine Software, die das Online-Shopping revolutionieren könnte. Genau wie Bitcoin basiert sie auf einem dezentralen System, das den kostenlosen Handel von Waren ohne einen Mittelsmann wie Amazon oder Ebay möglich machen soll. OpenBazaar möchte zur Standard-Software auf jedem Rechner werden. Zeit, eines der revolutionärsten Ideen der letzten Jahre einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.
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11.09.2017 Und wieder einmal gehen die Schweizer mit gutem Beispiel voran. In Chiasso im Kanton Tessin kann man von nun an seine Steuern mit Bitcoins bezahlen. Dies ist zunächst zwar nur für kleinere Beträge möglich, gilt aber als ein zukunftsweisender Schritt für die Akzeptanz von Bitcoin. Vorbildlich!
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11.09.2017 Wenn sich die Bild Zeitung mit einem Thema beschäftigt, gilt das gemeinhin als ein Indiz, dass das Thema auf dem besten Weg zum Mainstream ist. Es darf daher als ein großer Schritt in die richtige Richtung interpretiert werden, dass sich die Computer Bild nun einmal mehr mit Bitcoin beschäftigt und bestrebt ist, das Thema laienverständlich aufzubereiten. Vollkommen unverständlich ist jedoch, warum man auf ausländische Kryptobörsen für den Kauf von Bitcoin verweist und gleichzeitig durch den Hinweis für Verunsicherung sorgt, dass es auf diesen Börsen immer wieder zu Hacks kommt. Die Nennung der deutschen Börse Bitcoin.de wäre hier sicherlich zielführender gewesen. Deren IT-Systeme und Prozessabläufe werden regelmäßig durch externe Dienstleister in der Art überprüft, wie man es sonst nur von Banken oder Finanzdienstleistern kennt. Ein wenig mehr Recherche hätte dem Artikel daher sicherlich gut getan.
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08.09.2017 „In unseren Banken haben wir Leute, die sich wie Roboter verhalten, die mechanische Dinge tun. Morgen werden wir Roboter haben, die sich wie Menschen verhalten“, sagt keine Geringerer als Deutsche Bank Chef John Cryan. Diese Einschätzung unterstreicht die aktuellen Bemühungen der Banken an der Blockchain-Technologie zu partizipieren. Denn aktuell findet eine Revolution im Zahlungsverkehr statt. Viele Anbieter nutzen alle Vorzüge des alten monetären Systems und ergänzen sie durch neue Technologien.
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07.09.2017 Oftmals müssen Flüchtlinge ihre Heimat so schnell verlassen, dass keine Zeit bleibt, die notwendigen Ausweispapiere zu suchen. Oder sie gehen auf der Flucht verloren. Am Ziel wird es dann schwierig, seine Identität nachzuweisen. Ohne Ausweis gibt es oft weder Wohnung, noch Arbeit oder ein Konto. Finnland will Geflohenen deshalb nun mithilfe der Blockchain dabei unterstützen, schneller im Land Fuß zu fassen. Seit inzwischen zwei Jahren händigt die finnische Einwanderungsbehörde daher Asylsuchenden, die kein Bankkonto haben, statt Bargeld eine mit Guthaben aufgeladene Kreditkarte aus. Gleichzeitig ist die Karte mit einer eindeutigen digitalen Identität verknüpft. Vorbildlich.
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07.09.2017 Und mal wieder was Kurioses. Schuld am Absturz der Kurse am Wochenende soll niemand anderes als Hotel-Erbin Paris Hilton sein. Die twitterte am Sonntag ihren knapp 16 Millionen Followern, dass „sie sich auf die Teilnahme am neuen LydianCoin Token freut.“, angereichert mit den kryptotypischen Hashtags. Den Zusammenhang zwischen diesem Tweet und dem Absturz der Kryptokurse erklären Experten mit der sogenannten „Dienstmädchen-Spekulation“. Diese stammt noch aus den guten alten Zeiten. Sobald sich damals eine lukrative Kursentwicklung von den Herrschaftshäusern der Industriellen bis zu ihren in wirtschaftlichen Belangen unbedarften Dienstmädchen durchgesprochen hatte, war diese praktisch schon vorbei… Aaaaja.
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05.09.2017 Wenn mithilfe der Blockchain eine weitere Blockchain finanziert wird, nennt man das ICO. Auf Seiten der Unternehmen bieten Initial Coin Offerings die Chance, Crowdfunding für ihre Idee zu betreiben, ohne einen partizipierenden Dritten wie eine Crowdfunding-Plattform ins Boot holen zu müssen. Eine äußerst konsequente Methode und ein Musterbeispiel, um Eigentumsrechte über eine Kryptowährung zu definieren, die im Erfolgsfall des Projektes sogar noch im Wert steigt. Soweit die Theorie. Leider wurden ICOs in der Vergangenheit immer wieder zur illegalen öffentlichen Kapitalbeschaffung missbraucht, die im Zusammenhang mit kriminellen Machenschaften wie Betrug oder Schneeballsystemen stehen, so die Überzeugung der Chinesischen Zentralbank, die die Krypto-Börsengänge nun ganz einfach verboten hat. Nicht ohne Auswirkung auf die Kursentwicklung: Bitcoin ist sogleich deutlich im Wert gefallen.
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05.09.2017 Google hat die Suchanfragen Russlands, die sich auf Kryptowährungen beziehen, für die erste Hälfte dieses Jahres analysiert. Die Suche nach Begriffen wie Bitcoin, Ethereum, Kryptowährung und Mining hat demzufolge überproportional stark zugenommen. Ein ähnlicher Trend ist auch in Deutschland festzustellen. Die Anzahl der Artikel, die sich mit dem Thema beschäftigen, nimmt ebenfalls deutlich zu. Selbst bild.de, ein guter Indikator für Mainstream-Themen, beginnt sich für das Thema zu interessieren und liefert Stand heute bereits 157 Treffer im Zusammenhang mit Bitcoin.
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04.09.2017 Inzwischen haben auch die Notenbanken die Vorzüge der vollautomatisierten Prozesse der Blockchain-Technologie für sich entdeckt. Denn die Kosten für die Bereitstellung von Bargeld sind immens. Wie auch schon bei der Einführung des Papiergelds macht auch bei der Einführung einer Kryptowährung das Land Schweden auf sich aufmerksam. Hier möchte die „Riksbank“, die Zentralbank von Schweden, nun eine eigene digitale Währung etablieren. Bereits Ende des Jahres soll darüber entschieden werden, ob die „digitale Krone“ in Form einer App oder einer Karte einführt wird. Denkt man diese Idee weiter, so könnte die Einführung der Kryptowährung von höchster Instanz zu einem Problem der heimischen Geschäftsbanken werden, deren Einnahmen über den Zahlungsverkehr zukünftig entfallen. Wir sind gespannt.
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04.09.2017 Kryptowährungen bringen manchmal auch Kurioses hervor. In diesem Fall ein Bitcoin-Lotto-Gerät, das mit ein wenig Glück sogar viel Geld einbringen kann. Konkret wurde ein kleiner Rechner mit Neon-Lichtern ausgestattet und Mining-Software aufgespielt. Die smarte Software wechselt nun alle 20 Minuten auf einen neuen Bitcoin-Block. Die Wahrscheinlichkeit, so einen der begehrten Bitcoins zu ergattern, will der Erfinder mit 1 zu 137.500.000 ermittelt haben – immerhin deutlich höher als ein Lottogewinn…
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03.09.2017 Schon klar, dass es nicht lange auf sich warten lassen würde. Aber die Geschwindigkeit, in der 2 Blockchain-Startups es geschafft haben, mit über einer Milliarde Dollar bewertet zu werden, ist tatsächlich beeindruckend. Gemäß Coinmarketcap haben die Unternehmen OmiseGO und Qtum jüngst eine Marktkapitalisierung von jeweils über einer Milliarde Dollar erreicht. Dabei gibt es die Tokens gerade seit Juli bzw. März. Das Interesse an den Produkten der Unternehmen scheint riesig zu sein. Omise arbeitet an einem dezentralen Zahlungssystem, Qtum baut eine Infrastruktur auf, die es Unternehmen ermöglicht, Anwendungen und Services einfach zu erstellen.
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01.09.2017 Aktuell gibt es über 860 verschiedene Kryptowährungen. Sie alle verfolgen unterschiedliche Ziele. Bitcoin möchte sich als internationales Zahlungsmittel etablieren, Ether ermöglicht digitale Verträge und deren monetären Ausgleich, Ripple schlägt die Brücke zwischen Kryptowährung und „normalem“ Geld. Mit dem Whoppercoin installiert die Fast-Food-Kette Burger King in Russland nun eine Kryptowährung, die man beim Kauf eines Burgers erhält. Konkret erhalten Burger King-Kunden beim Kauf eines Whoppers pro Rubel einen Whoppercoin. Indem man mit dem Smartphone einen Code auf dem Kassenbon einscannt, hinterlegt man die Whoppercoins in einer virtuellen Geldbörse. Hat man 1.700 Coins gesammelt, kann man diese gegen einen Whopper einlösen. Was zunächst klingt wie ein simples Kundenbindungsprogramm, arbeitet dennoch mit einer kryptotypischen Eigenschaft: Die Anzahl der Whoppercoins ist auf 1 Milliarde limitiert. Von dieser künstlichen Verknappung verspricht sich Burger King eine Wertsteigerung, bedingt durch eine starke Nachfrage. Ob das tatsächlich funktioniert, wird die Zukunft zeigen.
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01.09.2017 Als im Jahre 2008 eine Gruppe Kryptografieinteressierter eine E-Mail erhält, ist der Unterzeichner bis dahin vollkommen unbekannt. Satoshi Nakamoto erläutert ein neues elektronisches Zahlungssystem, welches vollständig auf einem gleichberechtigten Peer-to-Peer-Netzwerk beruht und keine Bank benötigt. 2011 zieht sich Nakamoto komplett aus der Öffentlichkeit zurück und wird später als Erfinder von Bitcoin in die Geschichte eingehen. Doch wer verbirgt sich hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto? Bis heute ist unklar, wer oder welche Gruppe sich hinter dem Namen verbirgt. Oder doch nicht? Anhand von E-Mails und zahlreichen Kommentaren im Quelltext will die NSA mithilfe von Stylometrie, der Erforschung des individuellen Sprachstils, die wahre Identität Nakamotos enttarnt haben. Doch natürlich behält man dieses Wissen für sich. Man wollte auch nur wissen, ob Nakamoto ein Agent der Gegenseite sei…
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