CryCo News Oktober 17

31.10.2017 Erst Anfang September schob die chinesische Regulierung ICOs, dem Crowdfunding der Kryptobranche, den Riegel vor. Es folgte die Schließung zahlreicher chinesischer Bitcoin-Börsen. Nun kursieren Gerüchte, dass das Verbot in China wieder aufgehoben werden könnte, was ein glasklares Bekenntnis für Kryptowährungen darstellen würde.
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26.10.2017 Das Gerücht, dass Amazon schon zeitnah Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel zulässt, hält sich nach wie vor hartnäckig. Man munkelt, dass die Bekanntgabe bereits am 26. Oktober zeitgleich mit der Präsentation der neuen Quartalszahlen stattfinden soll. Sollte dies tatsächlich der Fall sein, wäre das ein riesiger Schritt in der Akzeptanz der Kryptowährung. Go, Amazon!
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25.10.2017 Laut Heise hat sich mit Bitcoin Gold bereits gestern eine weitere Kryptowährung vom Bitcoin abgespalten. Stand heute wurde aber noch kein eigener Block erzeugt. Es gibt auch noch keine Wallets, Blockexplorer und andere Tracking-Tools. Es soll wohl noch bis zum November dauern, bis man soweit ist. Für Bitcoinbesitzer heißt die neue Währung zunächst mal: Neues Geld. Denn Bitcoin Gold und Bitcoin teilen über die Blockchain eine gemeinsame Historie, genau bis zu dem Punkt der Trennung. Wer also vor der Trennung Bitcoins besessen hat, kann nun auch die gleiche Menge Bitcoin Gold für sich geltend machen.
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23.10.2017 2017 scheint das Jahr der Kryptowährungen zu werden. Gemessen an der Marktkapitalisierung konnte der Gesamtwert der Kryptowährungen seit Beginn des Jahres um nahezu 900% steigen. Die Börse brauchte dazu mehr als 20 Jahre. Am Wochenende hat der Bitcoin-Kurs nun die 6000-Dollar-Marke geknackt. Nun werden die Behörden langsam wach. So gehen die sechs wichtigsten Finanzplätze mit dem Krypto-Hype um.
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20.10.2017 Es wird immer wahrscheinlicher, dass am kommenden Mittwoch, 25.10. ein Bitcoin-Hardfork namens Bitcoin Gold ins Leben gerufen wird. Auf eure Bitcoin-Bestände hat dies keinen Einfluss. Da aber Bitcoin Gold auf der Blockchain von Bitcoin beruht, werden die Bestände voraussichtlich dupliziert, d.h. wer jetzt gut aufpasst, erhält sein Bitcoin-Guthaben zusätzlich auch in Bitcoin Gold. Wir alle wissen, welche Chancen sich in der Vergangenheit aus solchen Forks ergeben haben. Klärt also unbedingt ab, wie eure Bitcoin-Börse oder euer Wallet-Provider mit Bitcoin Gold umgeht. Für Bitcoin.de-Nutzer gibt es Entwarnung. Der Betreiber hat angekündigt, Bitcoin Gold in gleicher Höhe wie Bitcoin zur Verfügung zu stellen. Nervig ist der Hardfork dennoch. Denn die öffentlich ausgetragenen Diskussionen der Miner verunsichern unnötig die Nutzer – und sind daher nicht förderlich für das Vertrauen in die Kryptowährung.
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19.10.2017 Das New Yorker Investmentbanking- und Wertpapierhandelsunternehmen Goldmann Sachs hat Bitcoin und Gold als Anlagealternativen verglichen. Demnach hat Gold in puncto Langlebigkeit die Nase vorn, bei der Mobilität hingegen kann Bitcoin punkten. Fälschlicherweise wird unterstellt, dass Bitcoins unbegrenzt geschaffen werden können, weshalb Gold bei den „Inneren Werten“ siegt und letztlich den Sieg im Anlagevergleich einfährt. Tatsächlich ist protokollbedingt bei 21 Millionen Bitcoins Schluss. Aber sei’s drum – das Vertrauen der Anleger in Bitcoin scheint derzeit eh ungebremst. Stand heute steht der Bitcoin bei knapp 4.750,00 Euro.
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18.10.2017 Es wäre bereits der zweite Hard Fork innerhalb eines Vierteljahres. Traut man den Gerüchten, soll sich am 25.10. Bitcoin Gold von Bitcoin abspalten. Für Bitcoin-Besitzer keine Grund zur Traurigkeit, denn sie erhalten voraussichtlich für jeden Bitcoin, den sie besitzen, kostenlos einen Bitcoin Gold dazu. Nicht schlecht, führt man sich vor Augen, dass Bitcoin Cash, der letzte Hard Fork, Stand heute immerhin knapp 310 Euro wert ist. Dennoch sind die öffentlich ausgetragenen Diskussionen der Miner ärgerlich für die Entwicklung von Bitcoin, da diese Meinungsverschiedenheiten um die richtige Technik nicht gerade förderlich für das Vertrauen in die Währung sind.
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18.10.2017 In einem stillgelegten Schweizer Militärbunker befindet sich eines der angeblich sichersten Rechenzentren der Welt. Die genaue Lage ist geheim und selbst James Bond würde sich an den Sicherheitsmaßnahmen die Zähne ausbeißen. In dem 10.000 Quadratmeter großen Areal lagern auf hochgesicherten Festplatten auch jede Menge Bitcoins, über deren genaue Anzahl man jedoch keine Angaben machen möchte. Das Schweizer Militär baute die Anlage 1947 in einer über 320 Meter tiefen Grube in einem Granitberg. Während des Kalten Krieges diente sie als geheimes Hauptquartier der Armee. Absolut sehenswert!
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13.10.2017 Trotz der jüngsten Handelsbeschränkungen in China und Russland steigt der Kurs des Bitcoin weiter und weiter. Gestern hatte der Kurs erstmals die Marke von 5.000 US-Dollar geknackt. Damit liegt der Kurs der Kryptowährung insgesamt etwa 75 Prozent über dem Niveau vor rund einem Monat und hat sich seit Anfang 2017 mehr als verfünffacht.
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11.10.2017 Dass Kryptowährungen wie Bitcoin es nicht leicht haben werden, war von Anfang an klar. Denn das Konzept ist international ausgelegt. Durch die Verbreitung von Bitcoin werden Banken zunehmend überflüssig. Klar, dass die Zentralbanken gegen die Akzeptanz der Kryptowährung arbeiten. Nach China schränkt nun auch Russland den Handel mit digitalen Währungen ein. Zentralbankchef Sergej Schwezow möchte „Kleinanlegern nicht einen direkten und einfachen Zugang zu solchen dubiosen Instrumenten bieten.“ Aber wie auch in China wird der Handel über andere Systeme wie Messenger oder einfach über ausländische Börsen weitergehen. Durch Verbote ist Bitcoin schon längst nicht mehr aufzuhalten!
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11.10.2017 Bitcoins Software-Update SegWit2x steht kurz bevor. Bereits im November soll die Speicherkapazität der Kryptowährung von einem auf zwei Megabyte angehoben werden, was das Netzwerk insgesamt skalierbarer und schneller machen soll. Wie bereits beim letzten Update sind nicht alle Miner einverstanden. Nicht zuletzt, weil ein Update auch ein Update der eigenen Strukturen und damit zusätzliche Kosten bedeutet. Manche nutzen die Gelegenheit, einen eigenen Hardfork zu etablieren, wie zuletzt Bitcoin Cash. Auch dieses Mal gibt es Gerüchte über einen bestehenden Fork mit Namen Bitcoin Gold. Nervig, da jede Diskussion um die Hardforks für Verunsicherung unter den Bitcoinern sorgt. Aber sehen wir es positiv: Sollte es tatsächlich zu einer weiteren Abspaltung kommen, können Bitcoin-Besitzer eventuell – wie auch bereits bei Bitcoin Cash – mit einer zusätzlichen Kryptowährung in ihren Wallets rechnen.
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10.10.2017 Das Dubai Land Department feiert „einen weiteren Meilenstein“ in der digitalen Entwicklung des Landes. Das Grundbuchamt des Emirats soll zukünftig seine Verwaltung komplett über die Blockchain abwickeln. Damit wäre das Dubai Land Department die erste Behörde weltweit, die vollständig auf die Blockchain-Technologie umsteigt. Vorbildlich!
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09.10.2017 Laut dem Wall Street Journal prüft das New Yorker Investmentbanking- und Wertpapierhandelsunternehmen Goldman Sachs derzeit den Einstieg in den direkten Handel mit Bitcoins und anderen digitalen Kryptowährungen. Dies könnte für Bitcoin und Co. ein riesiger Schritt in Richtung Mainstream sein. Denn trotz steigender Popularität kämpfen Kryptowährungen weiter mit Imageproblemen. Gerade Bitcoin wurde in letzter Zeit aufgrund seiner heftigen Kursschwankungen heftig kritisiert.
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09.10.2017 Mutig, mutig. Didi Taihuttu ist ein 39-jähriger Familienvater aus den Niederlanden. Seine Mission: Bitcoin. Um mit der Kryptowährung Geld zu machen, hat der ehemalige Unternehmer alles aufgegeben. Er hat sein Haus verkauft und den Erlös in Bitcoins investiert. Auto und andere Alltagsgegenstände sollen folgen. Inzwischen lebt er mit seiner Familie auf einem Camping-Platz – in der festen Hoffnung, dass sich seine Risikobereitschaft bald auszahlt.
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08.10.2017 Die Energiekonzerne Eon und Enel haben mithilfe der Blockchain-Technik erstmals Strom gehandelt. Die Geschäfte könnten so in Sekunden direkt untereinander abgewickelt werden, hieß es vom deutschen Energiekonzern. Im Mai dieses Jahres gründeten insgesamt 33 Energie-Unternehmen einen dezentralen europäischen Marktplatz für den Energiehandel.
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08.10.2017 Nachdem die Pornoindustrie bereits der Virtual Reality-Technik erfolgreich auf die Sprünge geholfen hat, setzt ein neuer Anbieter nun auf die Blockchain zur Anonymisierung von Sexdienstleitungen. Die neue Plattform SexService.io möchte das Anbieten und Annehmen solcher Angebote vereinfachen und bedient sich dafür der Blockchain-Technologie. So sollen keinerlei private Daten auf zentralen Servern mehr gespeichert werden.
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02.10.2017 Das Berliner Startup Wysker entwickelt derzeit eine Shopping-App, die anders sein soll als alles, was man in diesem Bereich bislang kennt. Wysker verkauft jedoch keines der in der App gelisteten Produkte selbst, sondern vermittelt lediglich zwischen Käufern und Händlern. Technische Basis des Ganzen ist einmal mehr die Blockchain. Finanziert werden soll Wysker über das erste deutsche ICO, wie Crowdfunding in der Krypto-Szene heißt. Die Gründer hoffen, auf diese Art 25 Millionen Euro an Investitionen einzusammeln.
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01.10.2017 Vor einigen Wochen wurde der Handel mit Bitcoins in China behördlich untersagt. Die ersten Krypto-Börsen schlossen, die Kurs war verunsichert und sank. Doch es geht weiter. Während mehrere Börsen angekündigt haben, dass sie bis Ende dieses Monats schließen werden, gibt es nun auch eine Gegenbewegung: Händler verkaufen Bitcoins nun direkt über Peer-to-Peer-Marktplätze und Messenger-Apps. „Sie können keine Regeln aufstellen, die mich davon abhalten, in das zu investieren, in was ich investieren möchte.“, so ein chinesischer Bitcoin-Investor. Ein eindeutiger Trend zurück zu den Wurzeln von Bitcoin. Die Kryptowährung wurde einst erfunden, um sich der Regulierung und Kontrolle durch dritte Instanzen zu entziehen.
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01.10.2017 Kann sich ein Wald über die Blockchain und Smart Contracts tatsächlich selbst verwalten? Dieser Frage geht aktuell ein Berliner Forscherteam nach. Denn die Pflege des Waldes kostet den Staat Millionen – Jahr für Jahr. Über Smart Contracts, simple wenn/dann-Gleichungen, könnte es nun möglich sein, dass der Wald sich kostenoptimiert selbst bewirtschaftet. In diesem Fall wären Planer zukünftig gänzlich überflüssig…
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