CryCo News Oktober 17

13.10.2017 Trotz der jüngsten Handelsbeschränkungen in China und Russland steigt der Kurs des Bitcoin weiter und weiter. Gestern hatte der Kurs erstmals die Marke von 5.000 US-Dollar geknackt. Damit liegt der Kurs der Kryptowährung insgesamt etwa 75 Prozent über dem Niveau vor rund einem Monat und hat sich seit Anfang 2017 mehr als verfünffacht.
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11.10.2017 Dass Kryptowährungen wie Bitcoin es nicht leicht haben werden, war von Anfang an klar. Denn das Konzept ist international ausgelegt. Durch die Verbreitung von Bitcoin werden Banken zunehmend überflüssig. Klar, dass die Zentralbanken gegen die Akzeptanz der Kryptowährung arbeiten. Nach China schränkt nun auch Russland den Handel mit digitalen Währungen ein. Zentralbankchef Sergej Schwezow möchte „Kleinanlegern nicht einen direkten und einfachen Zugang zu solchen dubiosen Instrumenten bieten.“ Aber wie auch in China wird der Handel über andere Systeme wie Messenger oder einfach über ausländische Börsen weitergehen. Durch Verbote ist Bitcoin schon längst nicht mehr aufzuhalten!
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11.10.2017 Bitcoins Software-Update SegWit2x steht kurz bevor. Bereits im November soll die Speicherkapazität der Kryptowährung von einem auf zwei Megabyte angehoben werden, was das Netzwerk insgesamt skalierbarer und schneller machen soll. Wie bereits beim letzten Update sind nicht alle Miner einverstanden. Nicht zuletzt, weil ein Update auch ein Update der eigenen Strukturen und damit zusätzliche Kosten bedeutet. Manche nutzen die Gelegenheit, einen eigenen Hardfork zu etablieren, wie zuletzt Bitcoin Cash. Auch dieses Mal gibt es Gerüchte über einen bestehenden Fork mit Namen Bitcoin Gold. Nervig, da jede Diskussion um die Hardforks für Verunsicherung unter den Bitcoinern sorgt. Aber sehen wir es positiv: Sollte es tatsächlich zu einer weiteren Abspaltung kommen, können Bitcoin-Besitzer eventuell – wie auch bereits bei Bitcoin Cash – mit einer zusätzlichen Kryptowährung in ihren Wallets rechnen.
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10.10.2017 Das Dubai Land Department feiert „einen weiteren Meilenstein“ in der digitalen Entwicklung des Landes. Das Grundbuchamt des Emirats soll zukünftig seine Verwaltung komplett über die Blockchain abwickeln. Damit wäre das Dubai Land Department die erste Behörde weltweit, die vollständig auf die Blockchain-Technologie umsteigt. Vorbildlich!
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09.10.2017 Laut dem Wall Street Journal prüft das New Yorker Investmentbanking- und Wertpapierhandelsunternehmen Goldman Sachs derzeit den Einstieg in den direkten Handel mit Bitcoins und anderen digitalen Kryptowährungen. Dies könnte für Bitcoin und Co. ein riesiger Schritt in Richtung Mainstream sein. Denn trotz steigender Popularität kämpfen Kryptowährungen weiter mit Imageproblemen. Gerade Bitcoin wurde in letzter Zeit aufgrund seiner heftigen Kursschwankungen heftig kritisiert.
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09.10.2017 Mutig, mutig. Didi Taihuttu ist ein 39-jähriger Familienvater aus den Niederlanden. Seine Mission: Bitcoin. Um mit der Kryptowährung Geld zu machen, hat der ehemalige Unternehmer alles aufgegeben. Er hat sein Haus verkauft und den Erlös in Bitcoins investiert. Auto und andere Alltagsgegenstände sollen folgen. Inzwischen lebt er mit seiner Familie auf einem Camping-Platz – in der festen Hoffnung, dass sich seine Risikobereitschaft bald auszahlt.
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08.10.2017 Die Energiekonzerne Eon und Enel haben mithilfe der Blockchain-Technik erstmals Strom gehandelt. Die Geschäfte könnten so in Sekunden direkt untereinander abgewickelt werden, hieß es vom deutschen Energiekonzern. Im Mai dieses Jahres gründeten insgesamt 33 Energie-Unternehmen einen dezentralen europäischen Marktplatz für den Energiehandel.
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08.10.2017 Nachdem die Pornoindustrie bereits der Virtual Reality-Technik erfolgreich auf die Sprünge geholfen hat, setzt ein neuer Anbieter nun auf die Blockchain zur Anonymisierung von Sexdienstleitungen. Die neue Plattform SexService.io möchte das Anbieten und Annehmen solcher Angebote vereinfachen und bedient sich dafür der Blockchain-Technologie. So sollen keinerlei private Daten auf zentralen Servern mehr gespeichert werden.
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02.10.2017 Das Berliner Startup Wysker entwickelt derzeit eine Shopping-App, die anders sein soll als alles, was man in diesem Bereich bislang kennt. Wysker verkauft jedoch keines der in der App gelisteten Produkte selbst, sondern vermittelt lediglich zwischen Käufern und Händlern. Technische Basis des Ganzen ist einmal mehr die Blockchain. Finanziert werden soll Wysker über das erste deutsche ICO, wie Crowdfunding in der Krypto-Szene heißt. Die Gründer hoffen, auf diese Art 25 Millionen Euro an Investitionen einzusammeln.
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01.10.2017 Vor einigen Wochen wurde der Handel mit Bitcoins in China behördlich untersagt. Die ersten Krypto-Börsen schlossen, die Kurs war verunsichert und sank. Doch es geht weiter. Während mehrere Börsen angekündigt haben, dass sie bis Ende dieses Monats schließen werden, gibt es nun auch eine Gegenbewegung: Händler verkaufen Bitcoins nun direkt über Peer-to-Peer-Marktplätze und Messenger-Apps. „Sie können keine Regeln aufstellen, die mich davon abhalten, in das zu investieren, in was ich investieren möchte.“, so ein chinesischer Bitcoin-Investor. Ein eindeutiger Trend zurück zu den Wurzeln von Bitcoin. Die Kryptowährung wurde einst erfunden, um sich der Regulierung und Kontrolle durch dritte Instanzen zu entziehen.
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01.10.2017 Kann sich ein Wald über die Blockchain und Smart Contracts tatsächlich selbst verwalten? Dieser Frage geht aktuell ein Berliner Forscherteam nach. Denn die Pflege des Waldes kostet den Staat Millionen – Jahr für Jahr. Über Smart Contracts, simple wenn/dann-Gleichungen, könnte es nun möglich sein, dass der Wald sich kostenoptimiert selbst bewirtschaftet. In diesem Fall wären Planer zukünftig gänzlich überflüssig…
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