CryCo News November 17

30.11.2017 Die Zukunft ist da! Geht es nach der IOTA Foundation, so benötigt das Internet der Dinge neben der Eigenschaft, Maschinen einer Produktionskette miteinander vernetzen zu können, auch ein entsprechend geeignetes Zahlungsmittel, das in der Lage ist, im Bedarfsfall auch monetäre Transaktionen in Kleinstbeträgen durchzuführen. Die Rede ist von der Kryptowährung IOTA. Konsequenterweise hat die Stiftung nun unter data.iota.org eine eigene Handelsplattform für Sensordaten ins Leben gerufen. Hier können Datenströme direkt und ohne Mittelsmann angezapft werden. In der Vergangenheit war von der Open Data-Bewegung immer wieder kritisiert worden, dass Daten beim zentralisieren und damit standardisieren verloren gehen und so nicht mehr korrekt interpretiert werden können. IOTA ermöglicht nun den Zugriff auf die Original-Datenströme.
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28.11.2017 Dass wir da nicht eher drauf gekommen sind. Satoshi Nakamoto ist – Trommelwirbel, Tusch – Eeeeelon Muuuuuuuuuusk. Eigentlich ja auch naheliegend, dass der US-Alleskönner neben elektrifizierten Autos und düsifizierten Raumschiffen auch digitalisierte Münzen baut. Behauptet jedenfalls sein Praktikant.
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28.11.2017 Es ist schon der Wahnsinn. Bitcoin rennt auf die 10.000 Dollar-Marke zu, die Kurstendenz ist seit Jahren steigend. Und dennoch liest man Tag für Tag für Tag pauschale Warnungen unserer Banken. Natürlich, eine Investition in Bitcoin ist nicht sicher. Nicht zu vergleichen mit dem Invest in Immobilien in guter Lage. Im Gegenteil: Eine Investition in Bitcoin ist höchst spekulativ. Ist eine Investition in Aktion aber auch. Warum setzen sich unsere Hausbanken mit dem Thema nicht auseinander? Das wäre wünschenswert. Auf Nachfrage erhält man nur die Antwort „Da können wir Ihnen leider nicht helfen“. Kann den Banken bitte mal jemand helfen und sie in die Neuzeit holen. Schwingt da am Ende die Angst mit, durch das disruptive System von Bitcoin und Co. in Frage gestellt zu werden? Vielleicht ja. Doch immerhin haben die Banken bereits das Potential der Blockchain erkannt. Man arbeitet inzwischen selbst intensiv daran. Ein erster Schritt in die richtige Richtung.

27.11.2017 Unzählige Bitcoiner der ersten Stunde sind in den letzten Jahren mit Bitcoin und Co. schwer reich geworden. Allerhöchste Zeit, ihnen das Kryptogeld wieder abzunehmen, denken sich zahlreiche Dienstleister aus den unterschiedlichsten Branchen. Erst im Oktober wurde im Londoner Stadtteil Notting Hill eine Villa für 17 Millionen US-Dollar angeboten – zu zahlen in Bitcoin. Gleich um die Ecke kann man sich im noblen Strip-Club „23 Paul Street“ mit Bitcoins eine schöne Zeit machen. Schön teuer gleich dazu: Die halbe Stunde kostet umgerechnet 250 Euro. Peanuts, die die steinreichen Tech-Nerds aus der Kryptokasse zahlen könnten. Wenn da nur nicht die Technik wäre …
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24.11.2017 Nur wenige Jahre nach der Erfindung der Kryptowährung ist Bitcoin weit weg von der ursprünglichen Ideologie. Bitcoin ist zu einem Spekulationsobjekt verkommen. Man entscheidet sich heute nicht mehr aus einer ideologischen Überzeugung für Bitcoin. Auch nicht, weil es gerade hip ist und man an der einen oder anderen Ecke einer Großstadt damit bezahlen kann. Man entscheidet sich für Bitcoin, weil man davon profitieren möchte. Investoren wetten auf steigende Kurse. Und solange der Kurs tendenziell nach oben zeigt, halten die Besitzer die Bitcoins auch auf ihren Konten, statt sie auszugeben.
Ist man also dumm, wenn man mit Bitcoins bezahlt?
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23.11.2017 Nun ist es wieder passiert. Ein Unternehmen namens Confido sammelte per ICO Geld für die Entwicklung einer neuen Ethereum-Plattform. Mit den Investitionen in Form der Kryptowährung Ether sind die angeblichen Gründer nun überraschend verschwunden. Warum ist das passiert? Weil derzeit im Grunde jeder einen ICO aufsetzen kann, der ein wenig technisches Verständnis und ein Gespür für das richtige Marketing hat. Weil ICOs aktuell weder kontrolliert, noch reguliert werden.  Richtig, ICOs finden unter dem Deckmäntelchen der Blockchain statt, einem dezentralen und somit per Definition nicht von einer Instanz zu kontrollierendem System. Aber macht das an dieser Stelle Sinn? Nein. Aber eine sanfte Regulierung, nicht das Verbot, die macht durchaus Sinn. Über unregulierte ICOs haben Unternehmen in den letzten 2 Jahren mehrere Milliarden US-Dollar eingesammelt. Und das, obwohl es ohne Regulation im Grunde doch keinerlei Anspruch auf eine Gegenleistung gibt. Wie viele der Unternehmen, die Millionen eingesammelt haben, hatten überhaupt ein Produkt vorzuweisen? Die meisten hatten nicht mehr als eine vage Idee. Allein das Buzzword „Blockchain“ im White Paper ließ das Geld fließen. Man stelle sich vor, wie das Geld erst fließt, wenn ICOs reguliert würden. Denn Regulierung schafft Sicherheit. Regulierung bedeutet Klarheit. Sobald man diese Klarheit hat, ergeben sich vollkommen andere Möglichkeiten. Leistung und Gegenleistung könnten beim Token-Kauf klar definiert werden. Wer erhält wann was von wem? Eine sanfte Form der Regulierung.
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16.11.2017 Ein großer Schritt in die richtige Richtung. Mit der IOTA Foundation wurde jüngst die erste deutsche Stiftung gegründet, die auf einer Kryptowährung basiert. Die gemeinnützige Stiftung soll zukünftig Wissenschaft und Forschung fördern und der Bildung insbesondere die IOTA-Technologie und die Distributed-Ledger-Technologie weiterentwickeln. Geht es nach den Machern von IOTA, werden Geräte zukünftig nicht einfach kompatibel sein, sondern sich gegenseitig für ihre Leistung entlohnen. Was zunächst absurd klingt, ist bei näherer Betrachtung doch nur ein auf Leistung und Gegenleistung beruhendes Prinzip, das bereits seit Jahrtausenden Bestand hat. Man muss kein Prophet sein, um zu erahnen, dass die Ernennung zu Stiftung auch positive Auswirkungen auf den Kurs von IOTA haben könnte.
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15.11.2017 Trotz aller Querelen, die auf technischer Seite ablaufen, trotz aller Diskussionen um die Implementierung von Segwit2x, trotz aller Bestrebungen vieler Miner eigene Hardforks zu installieren, trotz allem oder vielleicht auch gerade deshalb kommt Bitcoin immer mehr im Mainstream an. Die Bild-Zeitung thematisiert die Kryptowährung regelmäßig und inzwischen hat sogar die Stiftung Warentest eine Themenseite „Digitale Währungen: Bitcoin & Co.“ eingerichtet, die bislang zwei aktuelle Artikel zum Thema aufweisen kann. Naturgemäß steht der Allestester dem Thema eher kritisch gegenüber.
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10.11.2017 Das für November geplante Segwit2x-Update wurde überraschend abgesagt. Nach fast 3 Jahren harter Debatte haben sich am Ende nur 30% der Miner dazu entschlossen, das Update in der Software zu implementieren. Mit dem Update sollte die Blockgröße auf 2 MB verdoppelt und das Netzwerk dadurch skalierbarer werden. Kritiker hatten zu Recht angemerkt, dass eine Erhöhung der Blockgröße das Problem nur verschiebt und schlussendlich nicht löst. Man darf gespannt sein, wie es weiter geht.
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07.11.2017 Es ist gerade zwei Monate her, dass China ein offizielles Verbot von Kryptobörsen und ICOs erlassen hat. Vor wenigen Tagen stellten die letzten Börsen nun auch ihren Betrieb ein – nur um ihn in Hongkong gleich wieder unter anderem Namen zu eröffnen. Das Beispiel zeigt, wie schwer das Bitcoin-Netzwerk von staatlicher Stelle zu regulieren ist. Wir erinnern uns: Das dezentrale Netzwerk hat von Haus aus eine internationale Ausrichtung, Grenzen existieren für Bitcoin ebenso wenig wie die Möglichkeit der Regulierung oder eines Eingriffs in das System.
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06.11.2017 Bitcoin wird täglich populärer. Das ist gut so. Doch mit wachsender Popularität steigt der Gesamtenergieverbrauch des Bitcoin-Netzes in epische Höhen. Kleine Länder verbrauchen inzwischen weniger Strom. Denn um sämtliche Transaktionen in der Blockchain zu hinterlegen, stellen die Miner aufwendige Berechnungen an, deren Energieverbrauch durch kryptografische Rätsel künstlich in die Höhe getrieben wird. So soll ein gleichmäßiges Erzeugen der digitalen Münzen über Jahrzehnte hinweg gewährleistet werden. Doch es geht auch anders …
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02.11.2017 Der Internet-Gigant Amazon hat drei Domain-Namen registriert, die sich auf das Thema Blockchain und Kryptowährung beziehen: amazoncryptocurrencies.comamazoncryptocurrency.com und amazonethereum.com. Die Registrierungen könnten darauf hindeuten, dass Amazon an der Ethereum-Blockchain arbeitet oder möglicherweise auch seine eigene Kryptowährung entwickelt. Möglicherweise sichert sich Amazon aber auch nur die Domains, bevor ein anderer es tut und das Ganze bedeutet schlicht gar nichts. Jedenfalls heizt die Registrierung die Gerüchteküche erneut richtig an. Erst vor Kurzem war durchgesickert, dass Amazon Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren wolle. Doch bis heute hat das Unternehmen dazu noch nicht Stellung genommen.
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